CAD-Konfigurator

APIsol durfte für eine Produktfamilie einen Konfigurator erstellen, der anhand des Bestellschlüssels automatisch Fertigungsunterlagen erstellt. Das Produkt kann vom Kunden beinahe beliebig konfiguriert werden. Die 37 Parameter ermöglichen über 100’000 Konfigurationen, von denen Jährlich rund 2’500 Verwendung finden.

Anhand des eindeutigen Produkt-Codes oder der einzelnen Parameter erstellt ein iAssembly eine Fertigungszeichnung mit sämtlichen Bestandteilen. Allenfalls notwendige Schneidkonturen werden als DXF abgelegt und direkt an die Schneidmaschine geschickt.

Die Benutzerschnittstelle wird durch eine Excel-Tabelle realisiert. Sämtliche Makros werden im GUI von Inventor gestartet.

Konfigurator-Schema

Arbeitsablauf mit Konfigurator

Die Excel-Tabelle eines iAssembly kann entweder über den einheitlichen Produkt-Code oder über dieselben Parameter, wie sie für die Auslegung verwendet wurden, angesteuert werden

Ein iLogic-Makro übergibt die Parameter an die Bestandteile der Baugruppe und steuert deren Sichtbarkeit sowie Stücklisteneinträge. Das Makro ist an einem zentralen Ort abgelegt und somit benutzen alle Arbeitsplätze dieselbe Version.

Nach optischer Kontrolle durch den Anwender wird über das nächste iLogic-Makro eine passende Zeichnungsvorlage geöffnet. Diese kann nun durch den Konstrukteur angepasst werden.

Ein weiteres iLogic-Makro löscht Zeichnungsblätter von Bestandteilen, welche bereits als Halbzeug auf Lager liegen und erstellt ein DXF der Schneidkonturen. Diese DXF-Files werden direkt an die Plasmaschneidmaschine in der Produktion geschickt.

Ein letztes iLogic-Makro speichert das PDF der Fertigungsunterlagen nach vorgegebenen Namen in einem einheitlichen Ordner.

Ergebnis

Der Aufwand zum Erstellen der Fertigungsunterlagen reduziert sich von durchschnittlich 45 auf 7 Minuten.

Einheitliche Ablage sämtlicher Fertigungsunterlagen ermöglicht ein automatisches Durchsuchen. Der Suchaufwand von 5 Minuten pro Geschäftsfall entfällt vollständig.

Durch die massstäbliche Darstellung der Zeichnungsansichten, das automatische Ermitteln der geometrischen Eigenschaften sowie die automatische Beschriftung der Bestandteile, enthalten die Fertigungsunterlagen weniger Fehler. Fehlproduktionen sind beinahe ausgeschlossen und Rückfragen aus der Produktion geschehen nur noch selten.

Alte oder ungültige Fertigungsunterlagen werden eindeutig gekennzeichnet und in Archivordner verschoben. Dadurch ist sichergestellt, dass keine veralteten Unterlagen in Umlauf gelangen.

Konstruktionsrichtlinien, sowie zur Verfügung stehende ERP-Artikel sind in der iAssembly-Tabelle zusammengetragen, so wurde das implizite Wissen der Konstrukteure verbindlich festgehalten.

Intelligente CAD-Vorlagen

Gängige CAD Anwendungen wie Inventor, Solid Edge, SolidWorks, CREO oder NX bieten viele Möglichkeiten zum Automatisieren diverser Arbeitsvorgänge. Insbesondere beim Ableiten von Zeichnungen wird oftmals nicht der volle Funktionsumfang genutzt.

APIsol ist ihnen gerne behilflich, Ihre Arbeitsstationen und Vorlagen so einzurichten, dass Sie effizient arbeiten können.

Lassen Sie Informationen automatisch berechnen und auf die Zeichnung übertragen. Z.B.

  • Blattmassstab
  • Gewicht
  • Oberfläche
  • Zeichnungsnummer
  • Revisionsindex
  • Erstelldatum
  • Freigabedatum
  • Kürzel
  • Abemssungen des Rohteils
  • Abmessungen des Fertigteils
  • Abmessungen der Abwicklung
  • Blechstärke
  • Biegeradius
  • uvm.
  • Verwalten Sie die Vorlagen zentral für sämtliche Arbeitsplätze Ihres Betriebes.
  • Erstellen Sie eine einheitliche Bauteilbibliothek mit sämtlichen Lieferantenangaben.
  • Lassen Sie die Schneidkontur automatisch erstellen.
  • Lassen Sie automatisch PDFs ihrer Zeichnungen erstellen.
  • und weitere

Pilz-Preiskalkulation und -Generator

In diesem Projekt wird Excel zum Kalkulieren der Produktpreise und zum Erstellen der Offerte sowie der Fertigungsunterlagen eingesetzt.

Dem Mitarbeiter steht ein Excel-Worksheet zur Auslegung des Produkts zur Verfügung. In diesem Sheet werden die Anforderungen des Kunden und die Projektangaben aus dem ERP eingetragen. Als Resultat wird ein Produktvorschlag ausgegeben.

Beim Produkt handelt es sich um eine frei konfigurierbare Stahlkonstruktion, welche vorwiegend aus Platten und UNP-Profilen besteht. Den vier Grundtypen stehen jeweils bis zu 4 Einbauversionen zur Auswahl. Zudem sind die Abmessungen der Profile und Bleche, sowie die Schweissnähte frei wählbar. So ist eine beliebige Vielzahl von Konfigurationen dieses Produkts möglich.

RINO-Konfigurator-Schema 1.1

Das Resultat des Auslege-Excels wird mittels Copy&Paste in ein zweites Excel übertragen, in dem der Produktpreis ermittelt, die Offerte und die Fertigungsunterlagen erstellt werden. Da ein Projekt eine unterschiedlich grosse Anzahl von Produkten enthalten kann, können im Kalkulations-Excel per Knopfdruck weitere Zeilen hinzugefügt oder entfernt werden. Für jede Offertposition wird ein weiteres Kalkulationsblatt, sowie eine weitere Zeile in der Offerte eingefügt.

Der Offertentext ist als Tabellenblatt in mehreren Sprachen verfügbar und wird über Knopfdruck als PDF abgelegt, wobei anhand der eingegebenen Projektangaben der korrekte Speicherort sowie ein eindeutiger Dateiname vorgeschlagen wird.

Per Knopfdruck werden ausgehend von einer zentral abgelegten Baugruppe sämtliche verwendenten Bestandteile gemäss den getroffenen Einstellungen angepasst und im Projektordner abgelegt. Sämtliche Zeichnungseigenschaften werden vergeben und der Konstrukteur muss lediglich die Position der Masslinien korrigieren, bevor er die Zeichnungen als PDF und DXF ablegen kann.

Ergebnis

Durch eine Vereinheitlichung der Parameter sowie eine optimierte Anpassbarkeit der Preiskalkulation sind die Preise im Handumdrehen ermittelt.

Sowohl Layout- wie Fertigungszeichnungen werden ausschliesslich in Inventor auf Knopfdruck durch den Ingenieur erstellt und dem Konstrukteur übergeben. Es entfällt das Erstellen von Handskizzen und allfälligen Erklärungen, wie das Produkt auszusehen habe.

Das Erstellen der Fertigungsunterlagen dauert durchschnittlich 7 Minuten. Dadurch resultiert ein Zeitgewinn von bis zu 10 Stunden pro Projekt!

Da die Offerttexte im Excel erstellt werden, sind alle einheitlich und allfällige Änderungen können für sämtliche Offerten an einem zentralen Ort gemacht werden.

Excel als Drehscheibe

Bei diesem Beitrag wird Excel als Schnittstelle zwischen der kundeneigenen Auslege-Software, dem ERP und dem CAD verwendet. Es ist das tägliche Arbeitsinstrument von mehreren Mitarbeitern die damit jährlich über 10’000 Offertpositionen kalkulieren. In der Auslege-Software kann der Kunde seine Eckdaten eintragen und erhält einen Produktvorschlag. Beim Produkt handelt es sich um ein frei konfigurierbares Produkt das durch 123 Parameter beschrieben wird.

Arbeitsablauf mit Kalkulator

Sämtlicher Code, auch derjenige für die CAD-Programme, ist im Excel selber realisiert worden und kann so zentral für alle Arbeitsplätze gepflegt werden.

Nach dem Einfügen der Eingaben können ergänzende Eingaben in den gelben Zellen getroffen werden, bevor die einzelnen Buttons weitere Arbeitsschritte vornehmen.

Anhand der Projektdaten wird ein Speicherort und ein eindeutiger Dateiname verwendet.

Ergebnis

Bis anhin wurde eigens für dieses Produkt Solid Edge verwendet. Nun können Zeichnungen auch mit Inventor erstellt werden, so dass die Mitarbeiter nicht auf zwei separaten CAD-Programmen geschult werden müssen. Zudem entfallen später die Lizenzkosten für Solid Edge.

Das Kalkulieren einer Stützenposition dauert nur noch rund 5 Sekunden anstatt 30. Zudem ist die Anzahl vorzunehmender Einstellungen und notwendige Clicks auf beinahe die Hälfte reduziert worden. Bei über 10’000 Ausführungen pro Jahr stellt dies einen massiven Zeitgewinn dar.

Die zuständige Abteilung ist komplett papierlos, da sämtliche Tätigkeiten auf Knopfdruck direkt aus dem Excel erledigt werden. Die Arbeitsstunden werden beispielsweise direkt per E-Mail an die betroffene Abteilung gemeldet.

Das Excel deckt fast alle denkbaren Optionen ab und stellt Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, so dass weniger Wissen notwendig ist und neue Mitarbeiter sich schneller mit dem Instrument zurecht finden.

Anstatt 77 Vorlagen für Solid Edge werden im Inventor nur noch deren 8 verwendet, die nur zwei Blätter enthalten, statt deren 4. Zudem ist sämtlicher Code nur noch im Excel zentral abgelegt. Nachträgliche Änderungen wie z.B. das Anpassen der Produktbezeichnung, können so einfach vorgenommen werden.