Lieferantenanbindung

Viele Lieferanten oder Spediteure lagern heute die AVOR-Arbeit an die Kunden aus, in dem sie diese ihr Anliegen in einem Webshop erfassen lassen. Sie bieten aber zudem oft die Möglichkeit an, Daten über Schnittstellen oder spezifische Dateiformate auszutauschen. Dadurch können die Lieferanten direkt angebunden werden.

Dieses Beispiel zeigt, wie mit wenig Aufwand eine solche Anbindung gewinnbringend genutzt werden kann:

In der Preiskalkulation, in diesem Fall mehrere Excel-Tabellen, sind die Artikel des Lieferanten bereits hinterlegt. Ein einfaches VBA-Makro erstellt auf Knopfdruck eine E-Mail-Nachricht mitsamt Inhalt. Ferner wird eine XML-Datei erstellt und der Nachricht angehängt. Diese XML-Datei enthält sämtliche Bestellangaben. Sie wird wird von einem Mitarbeiter des Lieferanten in dessen ERP-System geladen und keine beteiligte Partei muss jedwelche Daten vervielfältigen.

Ergebnis

Der Bestellaufwand von täglich 8 mal 15 Minuten wurde auf wenige Sekunden reduziert. Das sind mehrere hundert Arbeitsstunden im Jahr!

Sämtliche Bestellungen haben sowohl Projekt- wie Produktbezeichnung, ja sogar einen Bezug zur Zeichnungsnummer vermerkt. Für die Mitarbeiter in der Produktion ist sofort ersichtlich, wo die gelieferten Bauteile einzubauen sind.

Die Buchhaltung erhält für jedes Projekt eine separate Rechnung, in der die Projektnummer vermerkt ist. Somit können die Kosten dem richtigen Kostenträger zugeordnet werden.